Neue Systematik für Wohnimmobilienmärkte: Lübke Kelber entwickelt erstmals eine wohnwirtschaftliche Marktklassifizierung für 135 deutsche Städte
Der deutsche Wohnimmobilienmarkt zählt zu den komplexesten und heterogensten Europas. Mit dem White Paper „Das ABC des Wohnungsmarkts“ hat Lübke Kelber erstmals eine wissenschaftlich fundierte wohnwirtschaftliche Marktklassifizierung für 135 deutsche Städte entwickelt und schafft damit eine neue Orientierung für Investoren, Bestandshalter und Finanzierungsinstitute.
Es soll ein einheitlicher Referenzrahmen für den Wohnimmobilienmarkt etabliert werden. Die Typisierung soll die Vergleichbarkeit deutscher Wohnstandorte verbessern und Research, Investmententscheidungen sowie die Marktverständnis strukturell stärken.
Die strukturellen Besonderheiten des Wohnungsmarktes wurden bislang bei allgemeinen Marktbetrachtungen nur eingeschränkt berücksichtigt, was vor allem weniger spezialisierte Akteure vor Herausforderungen stellte und diese der Gefahr von strategischen Fehlentscheidungen aussetzte. Das White Paper schließt diese Lücke durch eine eigenständige wohnwirtschaftliche Betrachtung, die demographische, wirtschaftliche, immobilienwirtschaftliche und standortbezogene Faktoren miteinander verbindet.
Im Ergebnis definiert die Studie eine Systematik aus drei Städte-Hierarchien: A (International Investment Grade), B (National Investment Grade) und C (Regional Investment Grade) Ergänzt wird die Systematik durch die neuen Standort-Suffizes „Metro“ und „Uni“, die Pendlerverflechtungen mit Metropolen beziehungsweise die Bedeutung von Hochschulen für die Wohnraumnachfrage sichtbar machen.
In Summe definiert Lübke Kelber 14 A-Märkte, 40 B-Märkte und 81 C-Märkte aus wohnwirtschaftlicher Sicht. Die A-Märkte sind im Einzelnen:
• Berlin
• Bremen
• Dortmund
• Dresden
• Düsseldorf
• Essen
• Frankfurt, a.M.
• Hamburg
• Hannover
• Köln
• Leipzig
• München
• Nürnberg
• Stuttgart
Mark Holz, Head of Strategy and Research und Autor der Studie unterstreicht: „Unser Ziel war nicht, ein weiteres Ranking zu entwickeln, sondern eine gemeinsame Sprache für den Wohnungsmarkt zu schaffen. Erst wenn Märkte systematisch vergleichbar werden, lassen sich Investitionsentscheidungen fundiert treffen. Unsere Analyse zeigt, dass die entwickelte Systematik die tatsächlichen Strukturen der Miet- und Investmentmärkte widerspiegelt.“
Mac Sahling, CEO von Lübke Kelber, stellt die Relevanz für Marktteilnehmer in den Vordergrund: „Mit dem White Paper stellen wir Investoren und Bestandshaltern ein Instrument zur Verfügung, das Orientierung schafft und langfristige Entscheidungen unterstützt.“